Wege aus Armut und Not

Hohes Spendenaufkommen für Brot für die Welt im Evangelischen Dekanat Vorderer Odenwald
BFDW Bilanz2018 07 webBrot für die Welt hat im vergangenen Jahr 4.692.741 Euro aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus in Höhe von 162.088 Euro. Allein die Kollekten aus den Erntedank- und Heiligabendgottesdiensten betrugen 1.869.928,73 Euro. Hier gab es im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von knapp vier Prozent in Höhe von 70.491,18 Euro.

Die Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesucher im Dekanat Vorderer Odenwald sind mit insgesamt 55.816,15 Euro am guten Ergebnis ihrer Landeskirche beteiligt. Sie legten an Erntedank 9.343,90 Euro in die Kollektenkasse. An Heiligabend waren es sogar 46.472,25 Euro. Dies ist eine Steigerung von 2.255,26 Euro gegenüber dem Vorjahr.

Ein Plus gegenüber dem Vorjahr
„Wir freuen uns sehr, dass Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2017 ihr Vertrauen geschenkt haben. Mit ihren Spenden legen sie das Fundament dafür, dass Millionen Menschen in mehr als 90 Ländern Wege aus Armut und Not finden“, sagt Dr. Ute I. Greifenstein, Referentin für Brot für die Welt in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck. „Ich danke allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, ganz herzlich.“ Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit mehr als 61,8 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein leichtes Plus von 50.000 Euro gegenüber dem Vorjahr.

Im vergangenen Jahr wurden 680 Projekte neu bewilligt, davon mit 237 die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen.

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Das Hilfswerk der Evangelischen Landes- und Freikirchen fördert heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit.

Bildtext: Ariet Omot erntet in ihrem Gemüsegarten. Im äußersten Westen Äthiopiens unterstützt Brot für die Welt Familien dabei, Mais, Bohnen oder Kürbisse anzubauen. Das hilft den Einheimischen ebenso wie den Flüchtlingen aus dem angrenzenden Bürgerkriegsland Südsudan ‒ und verhindert, dass Konflikte um knappe Ressourcen wie Nahrung und Wasser entstehen. Mehr dazu: www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/aethiopien-hunger. Copyright: Jörg Böthling/Brot für die Welt