Kurznachrichten

Die Evangelische Kirchengemeinde Fränkisch-Crumbach sucht für den Kindergarten
zum 1. Januar 2019 eine Erzieherin / einen Erzieher mit 15,5 Wochenstunden.
Stellenbeschreibung
Die Evangelische Kirchengemeinde in Fränkisch-Crumbach sucht für ihre Kindertagesstätte zum 01.01.2019 eine/n Erzieher/in mit 34,5 Wochenstunden für die Waldgruppe „Eichhörnchen“.
Stellenbeschreibung
Die evangelische Kirchengemeinde Nieder-Klingen sucht zum 1.1.2019
eine Küsterin / einen Küster. Stellenbeschreibung
Die ev. Kirchengemeinde Ober- und Nieder-Klingen besetzt zum 01.01.2019 die Stelle
einer Gemeindesekretärin/ eines Gemeindesekretärs. Stellenbeschreibung
Die Pfarrstelle in Brensbach ist ab sofort neu zu besetzen. Stellenausschreibung

Das Vergessen nicht vergessen

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Fachtag Demenz in Groß-Umstadt plädiert für mehr Lebensqualität

Die deutsche Bevölkerung wird älter. Doch mit der Verlängerung der Lebenspanne gehen zum Teil dramatische Veränderungen einher. So steigt die Zahl der Menschen rasant an, die an Alzheimer und Demenz erkranken. Der Pfegebedarf und die ehrenamtliche Betreuung im familiären Umfeld haben zugenommen. Wie mit diesen Entwicklungen, auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg, sinnvoll umgehen? Ein Fachtag Demenz ging dieser und anderer Fragen nach. Rund 140 Fachkräfte aus der Altenpflege und dem Gesundheits- und Sozialwesen kamen neben Haus- und Fachärzten in der Stadthalle Groß-Umstadt zusammen, um gemeinsam Handlungswege für mehr Lebensqualität im Umgang mit der Erkrankung Demenz  zu diskutieren. Eingeladen hatten die Diakonischen Werke Darmstadt-Dieburg und Odenwald mit ihren Fachstellen, die beiden Landkreise, die Kreisklinik Groß-Umstadt, das Neuro Centrum Odenwald, das Neurologium Griesheim und die Seniorendienstleistungsgesellschaft Gersprenz GmbH.

demenz fachtag 2Die Beiträge der Landkreise, die Vorträge von Dr. Fellgiebel  aus Mainz und Dr. Romero aus Bad Aibling und der Fachberatungstellen der Diakonie aus dem Odenwald und des Landkreises Darmstadt-Dieburg zeigten, dass sich zwar eine gute Netzwerkstruktur entwickelt hat, diese aber noch stark verbesserungswürdig ist. Die überwiegende Mehrheit der an einer Demenz erkrankten Menschen wird zuhause im familiären Umfeld betreut und gepflegt. Pflegende Angehörige sind extrem belastet. Für sie sind Informations- und Beratungsangebote besonders wichtig. Nach wie vor erfolgen Diagnose und die Einleitung von adäquaten medikamentösen und nichtmedikamentösen Therapien häufig zu spät. Eine Kooperation zwischen Haus- und Fachärzten im Rahmen einer abgestimmten Versorgungskette ist nur in Ansätzen vorhanden. Ein Teil der Betroffenen zieht im Verlauf der Erkrankung in ein Pflegeheim um. Umso wichtiger werden daher neue Versorgungsformen und Angebote im stationären Bereich. Auch muss eine noch stärkere Öffentlichkeitsarbeit erfolgen, so die Experten, um dem Krankheitsbild Demenz sein Schrecken zu nehmen. Der Fachtag in "Groß-Umstadt war ein erster Schritt für ein Bündnis Demenz in der Region", so die Sozialpädagogin Angelika Seidler, damit in baldiger Zukunft pflegende Angehörige mit verbesserten Hilfs- und Serviceangebot ein menschenwürdigeres Leben führen können und auch die Erkrankten mehr Lebensqualität erhalten.

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