Aktion: "Toleranz-Üben üben"

EKHN startet neue "Impuls-Post" - Thema: Toleranz

Über eine Million Briefe, gut 400 beteiligte Gemeinden und ein Thema: Das ist die neue Aktion „Toleranz-Üben üben“, mit der sich die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ab dieser Woche an ihre Mitglieder und die Öffentlichkeit wendet. In den kommenden Tagen werden die insgesamt 1,7Millionen Mitglieder der EKHN Post zum „Toleranz-Üben üben“ von ihrem Kirchenpräsidenten erhalten. Darin soll ihnen Lust auf mehr Verständnis füreinander gemacht werden. Unterstützt wird der Briefversand von fast 400 Kirchengemeinden, die sich mit großflächigen Fassadenbannern und eigenen Veranstaltungen vor Ort beteiligen.Darüber hinaus ist ein Internetauftritt mit einem Toleranztest, interaktiven Aktionen und Aussagen Prominenter zum Thema unter www.toleranz-ueben.de geschaltet. Nach Worten von Kirchenpräsident Volker Jung ist es das Ziel, zu zeigen, „wie wichtig und wie schön Toleranz im Alltag ist, wenn es gelingt, sie zu leben.“ Toleranz müsse jedoch immer wieder neu eingeübt werden, worauf das Motto © EKHN„Toleranz-Üben üben“ anspiele. Die Kirchen müssten sich nach Ansicht Jungs zudem kritisch mit ihrer eigenen Toleranzgeschichte auseinandersetzen. Auch für Christen gelte: „Toleranz ist niemandem in die Wiege gelegt.“ Entwickelt wurde die Aktion „Toleranz-Üben üben“ von der Kreativagentur „gobasil“ aus Hannover/Hamburg in enger Zusammenarbeit mit der EKHN. Sie ist bereits die dritte sogenannte „Impuls-Post“ im Rahmen eines neuen Öffentlichkeitskonzeptes der EKHN, die sich bewusst an eine breite Empfängergruppe wendet. Die Kosten für die Briefe an insgesamt 1.016 Millionen evangelische Haushalte im Kirchengebiet betragen 437.000 Euro. Davon entfallen alleine 250.000 Euro (57 Prozent) auf das Porto. Pro Mitglied kostet der Brief rund 26 Cent. Für das nächste Jahr (Frühling 2014) ist bereits die vierte Impulspost bereits in der Mache - Thema dann: Glück und Segen.