Kurznachrichten

Die Evangelische Kirchengemeinde Fränkisch-Crumbach sucht für den Kindergarten
zum 1. Januar 2019 eine Erzieherin / einen Erzieher mit 15,5 Wochenstunden.
Stellenbeschreibung
Die Evangelische Kirchengemeinde in Fränkisch-Crumbach sucht für ihre Kindertagesstätte zum 01.01.2019 eine/n Erzieher/in mit 34,5 Wochenstunden für die Waldgruppe „Eichhörnchen“.
Stellenbeschreibung
Die evangelische Kirchengemeinde Nieder-Klingen sucht zum 1.1.2019
eine Küsterin / einen Küster. Stellenbeschreibung
Die ev. Kirchengemeinde Ober- und Nieder-Klingen besetzt zum 01.01.2019 die Stelle
einer Gemeindesekretärin/ eines Gemeindesekretärs. Stellenbeschreibung
Die Pfarrstelle in Brensbach ist ab sofort neu zu besetzen. Stellenausschreibung

"Wir haben keine schwarzen Kassen!"

Herbstsynode 2013 HP1Herbstsynode berät Finanzen, Pfarrstellenbemessung und wählt neue stellvertretende Dekanin

Wie viel Geld hat die Kirche? „Die“ Kirche? Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ist gut aufgestellt. Der Staat ist es auch. Denn von den nach wie vor guten Steuereinnahmen, so Matthias Kessler von der Regionalverwaltung Starkenburg Ost, partizipiert auch die EKHN. Auf der Herbstsynode des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald in der Bürgerhalle Eppertshausen stellte der Finanzexperte den aktuellen Haushalt der EKHN dar, der auch das Ergebnis einer soliden und vorausschauenden Finanzpolitik sei. Die prognostizierten Einnahmen in Höhe von über 553.98 Millionen Euro für 2014, so Kessler, stammen zu 83% aus Beiträgen der Kirchenmitglieder. Diese werden vom Finanzamt zwar eingezogen, doch muss die Kirche für diesen Service zahlen. „Wir haben keine schwarzen Kassen. Die Gelder der Kirche werden demokratisch und für alle transparent verwaltet“, so Kessler in seinem Resümee. Ein Großteil der Kirchensteuer geht u.a. in die Finanzierung diakonischer Aufgaben, in die pfarrdienstliche Arbeit, an die Kirchengemeinden vor Ort sowie die Renovierung von Gebäuden und deren klimaneutralen Umbau. Herbstsynode 2013 HP2Ähnlich solide sieht auch der Haushalt des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald aus. Willi Delp vom Dekanatssynodalvorstand (DSV), dem leitenden Gremium des Dekanats, konnte den Synodalen einen ausgeglichen Haushalt in Ein- und Ausgaben für 2014 in Höhe von 1.711.946,- Euro präsentieren. Die überschüssigen Mittel aus 2012 in Höhe von rund 18.242,- Euro werden an die Kirchengemeinden für ihre Arbeit ausgeschüttet, das entspricht 30 Cent pro Mitglied. Die Kosten für Personal stellen mit 67% den größten Ausgabeposten dar. Im Übrigen sieht die Planung eine Rücklagenstärkung von 23.089,- Euro vor. Erfreulich sei auch das Jahresergebnis 2012, das mit einem Überschuss von 45.067,05 Euro abscHerbstsynode 2013 HP3hloss. Auf dem dichtgedrängten Programm der Herbstsynode standen auch einige Wahlen. Das regionale Kirchenparlament wählte als Nachfolger für Pfarrer Arno Kreh die Pfarrerin Evelyn Bachler aus Wiebelsbach/Heubach zur neuen Stellvertreterin von Dekan Joachim Meyer. Pfarrer Kreh wechselt als neu gewählter Dekan ab Januar 2014 in das Dekanat Bergstraße. Frau Brigitte Tesch aus Groß-Zimmern wurde schließlich als Vertreterin des Dekanats in die EKHN-Synode gewählt. Großen Raum nahm der Visitationsbericht von Pröpstin Karin Held und Pfarrer Dr. Frank Löwe ein. 40 Kirchengemeinden hatten sich in 2013 paarweise eingeladen. Es war dies der erste gegenseitige Besuchsdienst im 2010 fusionierten Dekanat Vorderer Odenwald. Pröpstin Held sprach von einer fruchtbaren Visitation, in die neben Kirchengemeinden unter anderem auch Schulpfarrer, der Hospizverein, die Diakoniestationen und die Prädikanten mit einbezogen waren. Herbstsynode 2013 HP4Das Ergebnis: Das „junge“ Dekanat funktioniert gut. Gleichwohl gibt es auch Sorgen seitens der Gemeinden, etwa was die Pfarrstellen, die aufwändigen Kirchensanierungen sowie der ehrenamtlich Tätigen betrifft. Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Pfarrstellenbemessung. Präses Dr. Michael Vollmer teilte dem regionalen Kirchenparlament den aktuellen Stand mit. Das Dekanat wird erst ab dem Jahr 2020 statt wie bisher  mit 37 mit dann 35 Gemeindepfarrerinnen und Pfarrer auskommen müssen. Vorher soll es keine Stellenkürzungen geben. Am Ende der Synode wurde den Delegierten schließlich noch das Jahresthema 2014/2015 des Dekanats vorgestellt. Es heißt „Beziehungsweisen“ und wird mit einer Auftaktveranstaltung an Pfingsten 2014 offiziell gestartet. Die nächste Synode findet im März 2014 statt.

 

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