Kurznachrichten

Die Evangelische Kirchengemeinde Fränkisch-Crumbach sucht für den Kindergarten
zum 1. Januar 2019 eine Erzieherin / einen Erzieher mit 15,5 Wochenstunden.
Stellenbeschreibung
Die Evangelische Kirchengemeinde in Fränkisch-Crumbach sucht für ihre Kindertagesstätte zum 01.01.2019 eine/n Erzieher/in mit 34,5 Wochenstunden für die Waldgruppe „Eichhörnchen“.
Stellenbeschreibung
Die evangelische Kirchengemeinde Nieder-Klingen sucht zum 1.1.2019
eine Küsterin / einen Küster. Stellenbeschreibung
Die ev. Kirchengemeinde Ober- und Nieder-Klingen besetzt zum 01.01.2019 die Stelle
einer Gemeindesekretärin/ eines Gemeindesekretärs. Stellenbeschreibung
Die Pfarrstelle in Brensbach ist ab sofort neu zu besetzen. Stellenausschreibung

Macht der Glaube glücklicher?

JahreslosungGlueckKirchenpräsident Jung zur Jahreslosung 2014

„Gott nahe zu sein ist mein Glück“ (Psalm 73,28). Das ist ein erstaunlicher Satz. Ich weiß nicht, ob er mir eingefallen wäre, wenn man mich gefragt hätte: Was ist dein Glück? Über Glück ist ja in den letzten Jahren viel geschrieben worden. Glücksbücher sind im Trend, aber ist deswegen das Glück "trendy"? Was also ist Glück? Vermutlich hätte ich gesagt: Mein Glück ist meine Familie, meine Frau, unsere beiden Töchter. Aber auch meine Eltern, die mir ermöglicht haben, der zu werden, der ich bin. Mein Glück – das sind aber auch meine Freunde, die guten Bekannten, die Menschen, mit denen ich gerne zusammen bin – privat und auch beruflich. Mein Glück – dazu gehört für mich zurzeit, dass ich eine Arbeit habe, die mich erfüllt, dass ich gesund bin und gut leben kann. Manches könnte ich noch nennen. Vielleicht würde Ihnen ähnliches einfallen. Woran denken Sie beim Wort "Glück"? Was meint ein Mensch, der von sich sagt: „Gott nahe zu sein ist mein Glück“? Ich schlage die Bibel auf und lese im 73. Psalm nach. Von ganz anderen Dingen ist da die Rede. Da schreibt ein Mensch davon, dass es den anderen besser geht. Sie sind gesund, haben Erfolg und Geld. Und sie trumpfen auf, reden großspurig daher. Es kommt hinzu, dass sie sich aus Gott nichts machen. Mehr noch: sie Kirchenpräsident Volker Junglästern über Gott. Man kann sich gut vorstellen, wie sie sich über andere erheben und gerne im Vollgefühl ihres Erfolges sagen: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“Das Glück der Anderen, ist oft das Unglück der Anderen! Der Mensch, der den Psalm schrieb, erlebt an sich etwas anderes. Aus den Worten ist zu spüren: Diesem Menschen geht es nicht gut. Vielleicht erlebt er oder sie gerade eine schwere Krankheit. Vielleicht ist dieser Mensch gerade in einer schweren Lebenskrise. Oder vielleicht ist ihm auch dieser Glücks-Gott fremd geworden? Und trotzdem spricht er dann die Worte aus: „Gott nahe zu sein ist mein Glück.“

Also noch einmal: Von welchem Glück ist hier die Rede? Ich denke: Dieser Mensch redet vom Glauben als Glück. Vielleicht ist es so zu verstehen: Es ist mein Glück, dass ich mich von Gott getragen und gehalten weiß. Es ist mein Glück, dass ich jeden Tag verstehen kann als ein Geschenk aus Gottes Hand. Obwohl nicht jeder Tag als ein Geschenk erlebt wird! Es gibt auch "geschenkte" Tage. Und es gibt einen Gott, der zuweilen abwesend und schweigend zu sein scheint. Und doch hält der Psalmist vielleicht gerade deshalb an dieser "letzten Hoffnung" fest. Es ist (m)ein Glück, dass ich um einen Grund weiß, der über alle Abgründe hinausreicht. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes neues Jahr – und viel Glück! (Text: Dr. Volker Jung / rv)

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