Mobiler Altar für Dieburger Altenheim

Dieburger Altenheimaltar HP2

Sprichwörtlich Unterwegs im "Auftrag des Herrn"

Mobilität ist eines der Stichwörter des 21. Jahrhunderts. Vor allem junge Menschen sollen mobil sein: mit dem Auto oder dem Handy. Die Beweglichkeit von alten Menschen ist anders. Durch körperliche Gebrechen und Krankheit eingeschränkt, können sich vor allem Senioren nicht mehr so frei bewegen wie früher. Das gilt auch für die vielen Altenheimbewohner des Seniorenzentrums "Haus Priska" in Dieburg. Nicht alle können mehr zur Kirche. Also muss die Kirche zu ihnen, wenn ein Gottesdienst etwa zu Ostern gefeiert werden soll. Das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald hat im Rahmen einer kleinen Andacht, einen mobilen Holzaltar gestiftet und offiziell an die Leiterin des Seniorenzentrums Kerstin Wick-Suttner überreicht. Diese bedankte sich bei Dekan Joachim Meyer für das Geschenk. Mit dem aus Holz gefertigtemDieburger Altenheimaltar HP1 Altar ist es jetzt Pfarrer Dieter Schmidt von der Dieburger Kirchengemeinde und der Altenheimseelsorgerin Inge Süßmann möglich, auch in den Zimmern der Bewohner eine Andacht abzuhalten. Auf die Idee so einen mobilen Altar zu stiften sei er, so Dekan Meyer in seiner kurzen Ansprache vor 15 Heimbewohnern, durch einen Pfarrkollegen aus Winterkasten gekommen. Der hatte nämlich für seine Seelsorgearbeit in einer Klinik ebenfalls so einen beweglichen Altar gesucht. In diesen Zusammenhang bedankte sich Dekan Meyer bei der Brensbacher Schreinerei Schnellbächer für die gelungene Anfertigung. Die Diakonie Hessen, der das Seniorenzentrum gehört, hat zugesichert, auch das nicht ganz billige Abendmahlsgerät zu stiften. Somit bringt die Kirche die Senioren im gewissen Sinne wieder in Bewegung.