Im Dekanat Vorderer Odenwald fleißig gespendet

Brot für die Welt legt Jahresbilanz vor / Evangelische Christen in Hessen und Nassau haben noch mehr gespendet als im Jahr zuvor

Bilanz BFDW2015 04HPAls spendenfreudig haben sich die Kirchenbesucherinnen und -besucher aus dem Dekanat Vorderer Odenwald erwiesen. Die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher gaben Brot für die Welt an Heiligabend und Erntedank insgesamt 52.832,80 Euro. Dabei erzielte die Heiligabendkollekte bemerkenswerte 43.518,86 Euro für die Arbeit von Brot für die Welt. Die Erntedankkollekte betrug 9.313,94 Euro.

Hohes Spendenergebnis in der EKHN
Im Kirchengebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hat das Evangelische Hilfswerk4.211.951 Euro erhalten. Das ist ein Plus von mehr als 150.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr.  Allein bei den Kollekten an Heiligabend und Erntedank legten die Gläubigen 1.736.481,24 Euro in den Klingelbeutel. Das waren 90.509,49 Euro mehr als im Jahr zuvor.

Bilanz BFDW2015 02 „Wir freuen uns, dass Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2015 wieder ihr Vertrauen geschenkt haben. Allen, die dazu beigetragen haben, sei ganz besonders herzlich dafür gedankt“, so Dr. Ute I. Greifenstein, Referentin für Brot für die Welt für Kurhessen-Waldeck und Hessen und Nassau. Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit 57,5 Millionen Euro unterstützt. Das sind 1,8 Millionen Euro mehr als im Vorjahr (55,7 Millionen).

Brot für die Welt ist das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen. Gegründet 1959, fördert das Werk heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. Im Zentrum der Arbeit von Brot für die Welt und seinen Partnerorganisationen steht die Überwindung von Hunger und Mangelernährung, die Förderung von Bildung und Gesundheit, der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und die Wahrung der Menschenrechte. Neu bewilligt wurden im vergangenen Jahr 553 Projekte in 79 Ländern. Die meisten Mittel (33 Prozent) gingen nach Afrika.

Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt 2015 auch Mittel aus dem Kirchlichen Entwicklungsdienst und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt wurden für die Projektarbeit 94,3 Prozent der Mittel aufgewendet. Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 5,7 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet die Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als niedrig.




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oben: Faire Preise für Kaffeebauern: Brot für die Welt setzt sich dafür ein, dass Menschen existenzsichernde Einkommen und eine Perspektive in ihrer Heimat haben. Die Kaffeebäuerin Roslida Sinaga in ihrer Kaffeeplantage, aufgenommen am 20.10.2015 in Lae Pinagar, Nordsumatra. Sie wird von der Orgaisatioen PETRASA in neuen Anbaumethoden unterstützt. Foto: Uta Wagner/Brot für die Welt
unten: Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt 2015 mit 57,5 Millionen Euro unterstützt. Das sind 1,8 Millionen Euro mehr als im Jahr 2014. Foto: Hermann Bredehorst/Brot für die Welt