Beten kann so leicht machen

Im Rahmen von „Kultur in der alten Kapelle" gab es in Schaafheim ein 24-Stunden-Gebet
24 Stunden Gebet„Das kann man nicht mehr abschaffen!“, sagte eine Teilnehmerin beim Abschlusstreffen des 24-Stunden-Gebets, das vergangene Woche von Freitag bis Samstag in der Alten Kapelle in Schaafheim stattfand. Durchweg positiv waren die Rückmeldungen: Die Vielfalt der Gebets-Impulse wurde ebenso gewürdigt wie die Gemeinschaft und die Möglichkeiten der Begegnung, die in diesen 24 Stunden stattfanden.

Wenn auch nicht zu allen Zeiten die Kapelle belegt war, haben doch etwa 40 Personen von der Ruhe und der schönen, warmen Atmosphäre des liebevoll hergerichteten Raums profitiert. „Ich war morgens da und hatte den ganzen Tag über ein zuversichtliches Herz. Das Beten hat mich leicht gemacht“, so eine Teilnehmerin. Andere erlebten, dass die eine Stunde, für die sie sich angemeldet hatten, viel zu schnell vorbei war. Singen und beten, Gespräch und Schweigen, Bibellesen und aufschreiben von eigenen Gedanken füllten die Zeit. Man konnte bei sich selbst und bei Gott ankommen.

Nicht nur Mitglieder der  evangelischen Gemeinde nahmen an diesem Gebets-„Marathon“ teil. In den frühen Morgenstunden erschien eine Gruppe der ökumenischen „Jesus-Biker“ und zu einer Stunde am Nachmittag fanden sich der katholische Pfarrer Hermann Fuchs, Pastor Michael Epah von der Christlichen Gemeinschaft und der evangelische Pfarrer Stefan Thomanek zum gemeinsamen Beten ein.

„Jederzeit gerne wieder“, sagten einige Teilnehmer beim Abschlusstreffen und wollen auch noch anderen davon erzählen, wie gut ihnen diese Gebetszeit getan hat.

Text + Bild: Eicke Meyer