Kurznachrichten

Die Evangelische Kirchengemeinde Fränkisch-Crumbach sucht für den Kindergarten
zum 1. Januar 2019 eine Erzieherin / einen Erzieher mit 15,5 Wochenstunden.
Stellenbeschreibung
Die Evangelische Kirchengemeinde in Fränkisch-Crumbach sucht für ihre Kindertagesstätte zum 01.01.2019 eine/n Erzieher/in mit 34,5 Wochenstunden für die Waldgruppe „Eichhörnchen“.
Stellenbeschreibung
Die evangelische Kirchengemeinde Nieder-Klingen sucht zum 1.1.2019
eine Küsterin / einen Küster. Stellenbeschreibung
Die ev. Kirchengemeinde Ober- und Nieder-Klingen besetzt zum 01.01.2019 die Stelle
einer Gemeindesekretärin/ eines Gemeindesekretärs. Stellenbeschreibung
Die Pfarrstelle in Brensbach ist ab sofort neu zu besetzen. Stellenausschreibung

Kinderkirchentag HP3Über 60 Kinder gestalten, singen, raufen und tanzen

Bei strahlendem Frühlingswetter kamen rund 60 Kinder aus sechs Kirchengemeinden des Stadtgebietes Groß-Umstadt (Kleestadt, Richen, Semd, Klein-Umstadt/Dorndiel sowie Wiebelsbach und Heubach) zu einem kleinen Kinderkirchentag ins Gemeindehaus nach Groß-Umstadt zusammen. Hier konnten sie einen Tag lang gestalten, tanzen, singen und raufen. Raufen in der Kirche? Wenn es um David und seinen legendären Kampf mit dem Riesen Goliath handelt schon. Die biblische Geschichte bildete das Motto für den Tag, in dessen Verlauf verschiedene Workshops angeboten wurden, zu denen die Kinder gehen konnten. Den Auftakt bildete aber eine kindgerechte Andacht, in deren Rahmen Pfarrer Stefan Heuser die Geschichte von König David aus dem Alten Testament spannend nacherzählte. Nach einem Lied ging es dann aber auch schon zu den zahlreichen Angeboten.

Raibacher Passionsgarten HP1Glaskunst als spirtuelles Ostererlebnis

Einkehr - Stille - Licht und Glas. Der Raibacher Passionsgarten ist ein besonderes Erlebnis. Ab sofort erstrahlt der preisgekrönte Raibacher Passionsgarten wieder täglich in seiner ganzen Schönheit. Vor zwei Jahren gestaltete die Evangelische Kirchengemeinde Klein-Umstadt die Passionsgeschichte in „Glasbildern“ und ließen sie dadurcherfahrbar werden. "In Form eines Gartens, den wir in unserem Kirchhof, mit viel Liebe für das Detail aufgebaut haben, haben wir nun wieder das Angebot für Andere zugänglich gemacht", so die Raibacher Pfarrerin Michaela Meingast.

Jahresthema Beziehungsweisen HP1Jahresthema 2014-2015: Beziehungsweise(n)

Beziehungen prägen unser Leben: im privaten wie im gesellschaftlichen Umfeld. So sind etwa die diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und der westlichen Welt durch die Ukraine-Krise gerade getrübt. Im beruflichen Kontext müssen wir Beziehungen eingehen und gestalten, die anders sind als die zu Freunden und Verwandten. Es klingt banal: Menschen sind Beziehungswesen - auch und  gerade dann, wenn Beziehungen scheitern. Doch welche Beziehungen haben uns geprägt? Welche Beziehungen-Weisen sind hilfreich, welche belastend? Und gestalten wir mit Facebook, SMS oder whatsApp inzwischen unseren Beziehungsalltag? Diesen Fragen will das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald in den nächsten zwei Jahren in Gestalt von Konzerten, Lesungen, Vorträgen sowie einen großen Foto- und Collagenwettbewerb nachgehen.

 Junge Menschen weniger stark mit Kirche verbunden als Ältere

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat erste Ergebnisse der fünften Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (V. KMU) veröffentlicht. Der Titel „Engagement und Indifferenz – Kirchenmitgliedschaft als soziale Praxis“ verweist bereits auf zentrale Ergebnisse der repräsentativen Studie: Zum einen sei nüchtern zu konstatieren, dass eine zunehmende Gleichgültigkeit bei Kirchenmitgliedern in vielen Hinsichten zu Abschmelzungsprozessen führe, so der Vorsitzende des Rates der EKD, Nikolaus Schneider. Auf der anderen Seite steige der Anteil evangelischer Kirchenmitglieder, die sich ihrer Kirche stark verbunden fühlen. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hebt hervor, dass die Studie eine „Tendenz zur Polarisierung der Mitglieder“ im Blick auf ihre Kirchenverbundenheit“ zeige.

Neue Mitarbeiter HP2

Dekanat begrüßt drei neue Mitarbeiterinnen

In den letzten Wochen wurden im Evangelischen Dekanat Vorderer Odenwald einige Pfarrer und Dekanatsmitarbeitende in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Doch das Personalkarussel dreht sich auch in eine andere Richtung. Seit Anfang März wurden mit der Gemeindepädagogin Ann-Katrin Büchler (24 Jahre), der Verwaltungsfachfrau Maren Dorschner (42 Jahre) und der neuen Referentin für Bildung Andrea Alt (53 Jahre), gleich drei neue Mitarbeiterinnen begrüßt. Dekan Joachim Meyer und Präses Dr. Michael Vollmer begrüßten die neuen Kolleginnen zum ersten Arbeitstag mit Sekt, Saft und Berliner Pfannkuchen - letzteres passenderweise zum Rosenmontag!

 

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Freitag, den 7. März 2014 | „Wasserströme in der Wüste“

Der mediale Fokus ist derzeit auf die Krisenregion Ukraine und Krim gerichtet. Doch noch vor einigen Wochen stand Ägypten im Brennpunkt der medialen Berichterstattung. In Zeiten politischer und gesellschaftlicher Umbrüche kommt der Weltgebetstag 2014 dennoch aus Ägypten. Mitten im „Arabischen Frühling“ verfassten die Frauen des ägyptischen Weltgebetstagskomitees ihren Gottesdienst. Ihre Bitten und Visionen sind hochaktuell: Alle Menschen in Ägypten, christlich und muslimisch, sollen erleben, dass sich Frieden und Gerechtigkeit Bahn brechen, wie Wasserströme in der Wüste! (Jes 41,18ff.) Rund um den Erdball werden sich am Freitag, den 7. März 2014, die Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste zum Weltgebetstag dieser Hoffnung anschließen. Zum Weltgebetstages finden in Kooperation mit katholischen Gemeinden viele Gottesdienste statt. Eine Übersicht finden Sie hier.

Auskommen 10 Jahre HP1Diakonisches Werk feiert mit einer Tagung in Groß-Zimmern

Irene Finger merkt man ihre Anspannung an. „Ihr Kind“, wie die Sozialpädagogin von der Diakonie Hessen in Frankfurt es in ihrer Festansprache nennt, wird heute 10 Jahre alt. Im Jahre 2004 hat sie, mit Unterstützung des damaligen Diakonischen Werk Darmstadt-Dieburg, dem Evangelischen Dekanat Vorderer Odenwald , der Kommune und anderen Trägern die Initiative „Auskommen mit den Einkommen“ im Landkreis ins Leben gerufen. Das Bildungsangebot, bisher wurden 14 Kurse durchgeführt, richtet sich an einkommensschwache Familien, die mit wenig Geld auskommen müssen. In Workshops lernen vor allem jungen Mütter etwa wie sie gesunde und trotzdem preiswerte Lebensmittel einkaufen und zubereiten können. Zum Jubiläum waren die erste Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück, Bürgermeister Achim Grimm und Dekan Joachim Meyer erschienen um zu gratulieren.

 rockthechurch hp1Über 260 Konfirmanden feiern in der Stadtkirche Groß-Umstadt

Die vierte Ausgabe von "Rock the Church", dem christlichen Event für Konfirmanden im Evangelischen Dekanat Vorderer Odenwald, ließ die Stadtkirche in Groß-Umstadt fast aus alle Nähte platzen. Über 260 Jugendliche aus rund 20 Kirchengemeinden hatten sich eingefunden, um sich erst verzaubern zu lassen und später dann richtig abzutanzen - und das in einem Gotteshaus! Den Auftakt der gut drei stündigen Veranstaltung machte der Illusionist und Jongleur Mr. Joy aus Heidelberg. Der bekannte Zauberer schaffte es mit seinen Tricks, Zauberkunststückchen und akrobatischen Einlagen die Jugendlichen zu verzaubern, und fast ihre Handys zu vergessen.

 Holyspirit Konzert HP

Konzert begeistert Reichelsheimer Publikum
 
Ein Gospelkonzert in der voll besetzten Michaelskirche in Reichelsheim führte das jährliche Gemeinschaftsprojekt des Reichelsheimer MichelsChors, des Jugendchors Reichelsheim und des Gospelchors Münster mit zusammen 80 Sängerinnen und Sängern auf. „Come holy spirit“ lautete das Einzugslied und zugleich das Motto des Programms. Lieder zum Lobpreis Gottes kamen schwungvoll oder innig zu Gehör. Die starken Solostimmen von Lilli Breuer, Wolfgang Reith, Rouwen Kreher, Bardo Schmitt und Franziska Müller wurden vom Chor gefühlvoll mitgetragen. Besonders im acappella-Lied „Awesome God“ zeigte der Chor seine stimmlichen Möglichkeiten.Einen besonderen Beitrag bot der Jugendchor mit dem Song „Seasons of Love“ aus dem Musical „Rent“ - Solisten Hannah Kreuzer/Claudio Dangmann. Als Höhepunkt darf das moderne Gospel „The Road“ betrachtet werden, bei dem Marc Scheerer vom Jugendchor eindrucksvoll die Solostimme sang. Auch das Publikum, stellenweise zum Mitsingen und Klatschen animiert, unterstrich diesen Dank am Konzertende mit lang anhaltendem Applaus.

 

Montagsforum HP1

Das Montagsforum fragt nach Sinn und Wert der Arbeit

„Früher war alles besser!“ In dieser bekannten Klage steckt auch der Wunsch, dass der Ist-Zustand nicht so bleiben möge. Und der ist, was die Arbeitsmarktpolitik betrifft, aus Sicht der beiden Großkirchen alles andere als rosa. Gemeinsam haben daher das Katholische Dekanat Dieburg und das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald zu einem so genannten Montagsforum in die Aula der Landrat Gruber Schule nach Dieburg eingeladen. Zur Podiumsdiskussion waren ein mittelständischer Unternehmer, ein Gewerkschafter, ein Unternehmervertreter, ein Arbeitsmarktexperte sowie junge Auszubildende gekommen. Unter dem anspruchsvollen Thema: „Arbeitswelten im Umbruch: Geburt, Schule, Arbeit, Tod“ versuchten Annette Claar-Kreh vom Referat Gesellschaftliche Verantwortung sowie ihr katholischer Kollege  Bruno Schumacher ein schwieriges und schwer zu beschreibendes Gelände zu kartographieren. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: das Gelände wurde nur teilweise vermessen.

Andrea Pantring HP1

Andrea Pantring als neue Gemeindepädagogin in Langstadt eingeführt

Immer erreichbar? Das ist das scheinbare Ideal der heutigen multimedialen Kommunikationsgesellschaft. Ob Twitter, Facebook oder eine einfache SMS – man kann heute zeitnah von jedem x-beliebigen Ort berichten. Auch von der Evangelischen Kirche in Langstadt hätte man das tun können. Denn dort wurde am vergangenen Sonntag Andrea Pantring als neue Gemeindepädagogin in ihr Amt während eines Jugendgottesdienstes eingeführt. Und der drehte sich thematisch um: „Immer erreichbar?“ Viele Konfirmanden aus den Kirchengemeinden Babenhausen, Hergershausen, Schlierbach, Langstadt, Schaafheim und Harreshausen wirkten mit und steuerten einen Inhalt zum Gottesdienst bei. Für die meisten Jugendlichen ist ein Leben ohne Internet und Handy kaum mehr vorstellbar.

Auf dem Bild: Walter Spalt, Gudrun Körber, Dannica Müller, Christiane Schäfer, Harald Genrich, Meike Obermann, Herbert Plöger

Ueberaurer Spendenaktion „Nah dran“ gestartet

Die Evangelische Kirchengemeinde Ueberau hat in den letzten drei Jahren für viel Geld die denkmalgeschützte Dorfkirche restauriert. Die Kirche ist inzwischen saniert, nur nicht der Haushalt der Kirchengemeinde. Denn die Instandsetzung hat knapp eine Millionen Euro gekostet. Ein Zuschuss aus Denkmalschutzmittel und weitere Zuschüsse der Hessen-Nassauschen Landeskirche (EKHN) decken 80 % der Kosten.  Die restlichen Mittel muss die Kirchengemeinde aus Spenden und Darlehen bestreiten. Was also tun? Beten alleine hilft nicht und so wurde der Kirchenvorstand um Pfarrerin Meike Obernmann aktiv. Eine Sponsoring-Initiative wurde gestartet, die viele Ideen entwickelte. Ein wichtiger Schritt war die erfolgreiche Bewerbung um den so genannten Matching Fund der EKHN. Das Programm unterstützt Initiativen, die für Projekte Mittel einwerben und ein nachhaltiges Fundraisingkonzept erkennen lassen. Für die Kirchengemeinde ist das viel wert, im wahrsten Sinne des Wortes.

Kita Kinderinsel HP5

„Die pädagogische Arbeit ist in ihrem Bestand gefährdet!“

Der Gesetzentwurf für das neue hessische Kinderförderungsgesetz hat in den 20 evangelischen Kindertagesstätten im Dekanat Vorderer Odenwald Besorgnis ausgelöst.  Die Kirchengemeinden als Träger der Einrichtungen wollen in einem konstruktiven Dialog mit den Landtagsfraktionen sowie mit Kirchengeläut und Andachten auf die Schwachstellen des geplanten Gesetzes aufmerksam machen. Das Kirchengeläut ist kein Protest, sondern lädt ein zu Andachten, die von den betroffenen Kirchengemeinden und Kitas veranstaltet werden. Nach Einschätzung des Dekan des Dekanats Vorderer Odenwald Joachim Meyer fördert das geplante Kinderförderungsgesetz der hessischen Landesregierung nicht das Wohl des Kindes. „Das neue Gesetz hat nach unserer Überzeugung eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen zur Folge. Für uns als Christen ist der Satz Jesu: „Lasset die Kinder zu mir kommen“ schließlich ein Handlungsauftrag.“ Durch den bekannt gewordenen Entwurf zum neuen hessischen Kinderfördergesetz sieht Dekan Meyer und viele pädagogische Mitarbeitende in den Kitas die hohe Qualität ihrer Arbeit gefährdet.

BrensbachSynode HP10

Synode: Michael Vollmer zum neuen Vorsitzenden gewählt

Mit einem klaren Votum hat die Synode des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald auf ihrer Frühjahrstagung Dr. Michael Vollmer zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der Arbeitsmediziner aus Georgenhausen erhielt 71 von 75 Stimmen und löst damit den bisherigen Präses der Synode Volker Ehrmann ab. Dieser tritt aus Altersgründen vom Vorsitz zurück. In einem zweiten Wahlgang wurde Herr Ehrmann mit 74 Stimmen als Mitglied wieder in den Dekanatssynodalvorstand (DSV) gewählt. In einer bewegenden Abschiedsrede bedankte sich der Präses, der Ende März vom Amt zurücktritt, bei den Synodalen für ihr langjähriges Vertrauen. In seinen Dank schloss er vor allem seine Frau Doris Ehrmann ein, die ihm immer Raum für seine Tätigkeit gegeben und ihn stets unterstützt habe.

 montagsgespraeche hp 1

Ökumenische Gesprächsreihe zu Gesellschaft und Arbeit

"Tell me why i don´t like Mondays", sangen einmal die Boomtown Rats in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Montag ist der erste Wochentag wo es wieder losgeht: die Arbeit, die Termine, der Stress. Montag ist nicht Sonntag – obwohl der Sonntag auch nicht mehr das ist, was er einmal war: ein Tag der Erholung.  Es hat sich viel verändert in der Arbeitswelt, und damit im Alltag von Familien und Singles. Das Evangelische  Dekanat Vorderer Odenwald und das Katholische Dekanat Dieburg wollen diesen Veränderungen auf die Spur kommen und mit Menschen ins Gespräch kommen, die über diesen Klimawandel am Arbeitsmarkt berichten. Denn: „Kirche ist nicht nur am Sonntag für die Menschen da, sondern auch in ihrem Alltag“, so die Initiatoren der Reihe „Montagsforum Arbeit im Gespräch“. Der ökumenisch besetzte Arbeitskreis, dem ein Arbeitsmediziner sowie ein ehemaliger Personalchef angehören, haben drei Veranstaltungen für das Jahr 2013 konzipiert.  Zum Konzept gehört es, dass die Veranstaltungen natürlich immer montags stattfinden auch in Anlehnung an die Montagsgebete und reformatorische Treffen.

Visitation Raibach HP1

Kirchengemeinden besuchen sich gegenseitig

Wie aus heiterem Himmel fängt es an zu donnern. Dabei rieselt feiner dichter Schnee auf eine Gruppe hernieder, die sich auf den Treppen der Raibacher Kirche eingefunden hat. Wie geht das zusammen? Das Wetter hat den rund zwanzig Menschen einen Strich durch ihr Vorhaben gemacht, den Ort zu erkunden. Pfarrerin Michaela Meingast, sie ist Gastgeberin für rund ein Dutzend Besucher aus Brensbach, bittet daher kurzerhand alle in die vor einem Jahr renovierte Raibacher Kirche. Die Gäste aus Brensbach sind im Rahmen einer Visitation anwesend. Diese Form des gegenseitigen Besuchens läuft seit einigen Monaten im Evangelischen Dekanat Vorderer Odenwald zum ersten Mal. Vor drei Jahren haben sich die Alt-Dekanate Reinheim und Groß-Umstadt "vereinigt". Die Visitation soll den 40 Kirchengemeinden nun die Gelegenheit geben, die "andere Seite" besser kennen zu lernen.

Filmreihe Alter HP1

Film- und Gesprächsreihe im Schloß

Mit seinem Film „Amour-Liebe“ ist Michael Haneken gerade in Hollywood mit einem Oscar für den besten ausländischen Film ausgezeichnet worden. Darin geht es um ein altes Ehepaar und die Grenzen der gegenseitigen Liebe. Mit dem Alter in all seinen Facetten befasst sich auch die im März anlaufende Veranstaltungsreihe des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald, die unter dem Thema: „Das Alter im Wandel?!“  steht. Von Montag, den 4. März bis Mittwoch den 20. März 2013 werden Filme gezeigt, die sich mit „Wohnen im Alter“, Sexualität und Alter“ und den „neuen Großvätern im Land“ befassen. Begleitend zu den Filmen wird es drei Gesprächsabende mit Experten und Expertinnen aus dem Alltag geben, die die im Film angerissenen Fragen vertiefen und mit dem Publikum diskutieren werden.

schlecker


EKHN spricht sich für Auffanggesellschaft aus


"Wir setzen uns gemeinsam mit Ihnen dafür ein, dass Wege gefunden werden, die es jedem ermöglichen, die eigene Existenz zu sichern und in Würde zu leben.“ Dies versichern die Unterzeichner eines Solidaritätsbriefes an die Schlecker-Mitarbeitenden. Am 20. März 2012 haben der Leiter des Zentrums Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN (ZGV), Christian Schwindt, und Heike Miehe aus dem Referat Arbeit und Soziales des ZGV den Brief unterschrieben - sowie 18 weitere Fach- und Profilstelleninhaber für Gesellschaftliche Verantwortung in den Dekanaten. Auch Annette Claar-Kreh vom Evangelischen Dekanat Vorderer Odenwald und dort zuständig für das Referat Gesellschaftliche Verantwortung, gehört mit zu den Unterzeichnenden.
synodebieberau hp1Kirchenparlament reduziert CO2-Verbrauch

In der kirchlichen Farblehre steht die Farbe Grün symbolisch für Leben, Wachsen und Reifen sowie für Umkehr. Sie erinnert die Christen zudem an ihre Verantwortung für Gottes Schöpfung. In diesem Sinne hat das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald auf seiner Frühjahrssynode in der Bürgerhalle in Groß-Bieberau einen Schritt in eine klimafreundlichere Zukunft gewagt. Die 86 anwesenden Synodalen reisten auf Bitten des Dekanats mit dem Fahrrad oder zum überwiegenden Teil in Fahrgemeinschaften zur Sitzung an. Als Belohnung gab es dafür zur Begrüßung süße Schokolade aus fairem Handel sowie während einer Pause Essen und Getränke aus der Region. "Der Klimawandel ist ein weltweites Phänomen, zu dem wir mit unserem CO2-Verbrauch beitragen. Die einzige Möglichkeit ist, den CO2-Verbrauch zu senken. Das tun wir, indem wir mit der HSE und der Forest Carbon Group zusammen den C02-Verbrauch durch Aufforstung kompensieren", so Dekan Joachim Meyer in seiner Begründung zu den Delegierten.
zukunftodenwald hp1Über 280 Menschen besuchen Veranstaltungsreihe "Zukunft Odenwald"

Sie haben ein dreitägiges Redemarathon hinter sich: Pfarrerin Mechthild Bangert von der Evangelischen Kirchengemeinde Reichelsheim, Dekan Joachim Meyer und Annette Claar-Kreh vom Referat Gesellschaftliche Verantwortung des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald. Die drei Organisatoren und Moderatoren der Veranstaltungsreihe wirken etwas erschöpft, und zugleich sehr zufrieden. Und das können Sie auch. Denn über 280 Menschen haben innerhalb von drei Tagen die Diskussionen unter dem Titel "Zukunft Odenwald" besucht. Am ersten Abend, der unter der Frage stand: "Wie werden wir leben?", strömten über 120 Zuhörer in die Reichelsheimer Reichenberghalle. Landrat Dietrich Kübler wie auch der Soziologe Dr. Mario Seger von der TU-Darmstadt zeigten sich vom Ansturm beeindruckt. In seinem Impulsvortrag zeichnete der in Reichelsheim wohnende Soziologe ein düsteres Bild angesichts der demografischen Entwicklung.
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Dokumentation einer Veranstaltung rund um die Themen:
Älter werden, Familie und Leben im Odenwald


An drei Tagen (28. Februar; 29. Februar und 1. März 2012) war Reichelsheim das Zentrum eines Diskussionsmarathon. Es ging in der von der Evangelischen Kirchengemeinde Reichelsheim und dem Evangelischen Dekanat Vorderer Odenwald organiserten Veranstaltungsreihe um Fragen des demografischen Wandels, Perspektiven für Familien in und um Reichelsheim sowie den Chancen und Risken des Älterwerderns im Odenwaldkreis.

Auf dieser Seite finden Sie eine Online-Dokumentation dieser Veranstaltungsreihe. Sie können noch einmal die Vorträge und Präsentationen einiger Referenten nachlesen (und herunterladen), einen Pressespiegel (ECHO-Bericht sowie eigene  Zusammenfassung unseres Berichterstatters). Eine Bildergalerie sowie weitere Links und Buchtipps zum Thema runden das Angebot ab. Wir wünschen Ihnen, als Ausrichter und Moderatoren dieser Veranstaltungsreihe, eine anregende Lektüre.

Dekan Joachim Meyer | Pfarrerin Mechthild Bangert | Dipl. Sozialpädagogin Annette Claar-Kreh



I. Vorträge und Impulsreferate

Dr. Mario Seger | Impulsvortrag: "Odenwaldkreis 2030 - Demografischer Wandel geht uns alle an"
Zum Vortrag geht es hier.

Landrat Dietrich Kübler | Impulsvortrag: "Demografischer Wandel als Herausforderung für den Odenwaldkreis"
Zum Vortrag geht es hier.

Anette Bergholz | Impulsvortrag: "Zukunft Odenwald – Wie lebt sich´ s im Alter?"
Zum Vortrag geht es hier.



II. Pressespiegel

Zum Bericht des Ev. Dekanats Vorderer Odenwald (Reinhard Völker) geht es hier.

Zum ECHO-Bericht geht es hier.



III. Bildergalerie

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IV. Bücher & Links


1. Internettipps

www.odenwaldkreis.de (Internetseite des Odenwaldkreises)
www.reichelsheim.de (Internetseite von Reichelsheim)
www.senioren.odenwaldkreis.de (Angebote für Senioren im Odenwaldkreis)
www.gz-odw.de (Gesundheitszentrum im Michelstadt)


2. Buchtipps

Joachim Fuchsberger: "Altwerden ist nichts für Feiglinge", 2011, Gütersloh
Sven Kuntze: "Altern wie ein Gentleman", 2011, Bertelsmann
Henning Scherf: "Grau ist bunt. Was im Alter möglich ist" 2008, Freiburg
Ilsi Biberti: "Hilfe, meine Eltern sind alt!", 2009, Südwest
zeitkonferenzhp1Allianz für den freien Sonntag verabschiedet Resolution in Fulda

Immer mehr Menschen arbeiten am Sonntag sowie an Feiertagen. Waren es noch vor 15 Jahren rund acht Millionen Erwerbstätige, so sind es laut ver.di heute über elf Millionen Menschen. Daher fordert die bundesweite „Allianz für den freien Sonntag“, der beide Großkirchen, Gewerkschaften sowie Sport- und Einzelhandelsverbände angehören, die verantwortlichen Politiker in Bund und Ländern auf, sich für einen konsequenten Sonntagsschutz einzusetzen. Auf einer ZEIT-Konferenz in Fulda verabschiedeten über 130 Delegierte, darunter einige aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), eine Resolution. Darin fordern die Teilnehmer eine bundesweit einheitliche Regelung für den Sonntag. Diese soll den Ladenschluss als auch die umstrittene Bedarfsgewerberverordnung klarer regeln. Letztere ermöglicht es zurzeit Ausnahmen für verkaufsoffene Sonntage zuzulassen. Diese müssten stärker kontrolliert und eingeschränkt werden.
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EKD-Projekt: "Erwachsen glauben" in unserer Region


Sie heißen "Glauben für Amateure", Alpha-Kurse", "Spur 8" oder "Religionskurs für Neugierige". Kurse also, die zentrale Inhalte des christlichen Glaubens vermitteln und Erwachsenen helfen sollen, sich dem Glauben anzunähern. Den Anstoß zur Entwicklung der unterschiedlich ausgerichteten Kursangebote, die im Handbuch zum Projekt „Erwachsen glauben“ zu finden sind, geht auf das EKD-Impulspapier Kirche der Freiheit aus dem Jahr 2006 zurück. "Glaubenskurse sollen zu einem öffentlich erkennbaren Markenzeichen der evangelischen Kirche werden", so die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Katrin Göring-Eckardt.

Auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hat sich entschieden im Jahr 2012 in über 40 Dekanate solche Glaubenskurse auszurichten. Das Evangelische Dekanat Vorderer Odenwald gehört natürlich dazu. Ein Teil der Kurse wird während der Passionszeit angeboten, andere Kurse finden im Herbst 2012 statt. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über die angebotenen Kurse sowie Tipps, Links und Literaturhinweise.  Materialien (Bücher, Glaubenskursunterlagen, CD´s) zu den unterschiedlichen Glaubenskursen können im Dekanatszentrum angefragt werden.



I. Übersicht der Angebote

Evangelische Kirche Münster
Kurs: "Expedition zum Ich"             
Termin: Passionszeit          
Kursleiter: Pfarrer Christoph Sames, Friebe-Newrly

Evangelische Kirche Altheim/Harpertshausen
Kurs: "Expedition zum Wir"             
Termin: Passionszeit       
Kursleiter: Pfarrer Ulrich Möbus und Team

Evangelische Kirche Schaafheim
Kurs: "Exerzitien im Alltag"
Termine01.03.2012 |  08.03.| 15.03. | 22.03.| 29.03.2012
Kursleiter: Pfr. Stefan Thomanek
Hinweis: Teilnahme nur möglich nach vorheriger Anmeldung unter Telefon: 06073-88528

Evangelische Kirche Babenhausen
Kurs: "Feste und Zeiten, Glauben und Leben"
Termin: Mai 2012
Kursleiter: Pfarrer Dr. Frank Fuchs

Evangelische Kirche Neunkirchen
Kurs: "Stufen des Lebens"
Termin: Herbst 2012               
Kursleiter: Markus Jöckel und Team

Evangelische Kirche Messel
Kurs: "Möge die Strasse"           
Termin: Herbst 2011              
Kursleiter: Pfarrer Albrecht Burkholz und Elke Burkholz



II. Informationsveranstaltungen zu Glaubenskursen im Kloster Höchst

21. Januar 2012, 9.30 -11.30 Uhr
Vorstellung der Glaubenskurse „Spur 8“ und „Emmaus“ sowie weitere Kurse im Überblick. Informationsveranstaltung für Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher und andere Interessierte.
Referent:  Pfarrer Martin Hecker
Kosten:  Verpflegung (Vormittagskaffee Euro 2,00; Mittagessen Euro 7,10)
Anmeldung: verlängert bis 13. Januar 2012

21. Januar 2012, 14.00 - 18.00 Uhr
Spiritualität im Alltag – 7 Schritte als Chance Gottesdienst und Leben zu verbinden. Informationsveranstaltung in Kooperation mit dem Zentrum Verkündigung der EKHN für Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher und andere Interessierte.
Referentinnen: Pfarrerin Dorothea Hillingshäuser und Bewegungspädagogin  Ellen Kubitza
Kosten: Verpflegung ( Nachmittagskaffee Euro 3,50)
Anmeldung: verlängert bis 13. Januar 2012



III. Tipps & Links

Die Internetseite zu den Glaubenskursen: www.kurse-zum-glauben.org
Filme und Clips zu den Glaubenskursen: www.youtube.com
Materialien, Banner, Logos zu den Glaubenskursen: www.kurse-zum-glauben.org



IV. Literaturhinweise

Bei der hier vorgestellten Literaturliste handelt es sich um eine (subjektive) Auswahl. Es wurden leichtzugängliche, sprich: populärwissenschaftliche Werke ausgewählt, wie auch wissenschaftliche Studien, die ein gewisses Interesse und Geduld voraussetzen. Unmöglich kann die ganze Bandbreite theologischer Einführungswerke in den Glauben, das Christentum und die Kirche gegeben werden. Die hier aufgeführten Werke erfüllen jedoch den Anspruch, eine seriöse wie fundierte Grundlage für die jeweiligen Glaubenskurse zu sein.
  • Jörg Zink: Vom Geist des frühen Christentums, Kreuz-Verlag, 2010
  • Klaus-Peter Jörns: Notwendige Abschiede, Gütersloher Verlagshaus, 2010
  • Richard Rohr: Ins Herz geschrieben - Die Weisheit der Bibel, Herder-Verlag, 2008
  • Bart D. Ehrmann: Wie die Bibel wurde, was sie ist, Gütersloher Verlagshaus, 2005
  • Klaus Berger: Jesus, Pattloch-Verlag, 2004
  • Gerd Theißen: Die Religion der ersten Urchristen, Chr. Kaiser-Verlag, 2003
  • Hans Küng: Christ sein, Piper-Verlag, 1995 (Taschenbuch)
  • Karl Rahner: Grundkurs Glauben, Herder-Verlag, 1973

endlichreihe hp1Veranstaltungsreihe „Endlich“ befasst sich mit Sterben und Tod

Auf dem Hospiz- und Palliativtag in Darmstadt sagte kürzlich die bekannte Theologin und ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann: „Wir müssen über das Sterben sprechen, um es aus der Tabuzone zu holen!“ Dieses Ziel hat sich auch die umfangreiche Veranstaltungsreihe „Endl-ich“ des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald und des Ökumenischen Hospizvereins Groß-Umstadt zum Ziel gesetzt. In Vorträgen, Lesungen, Exkursionen, Konzerten sowie Gottesdiensten und Andachten will man sich den Tabuthemen „Sterben und Tod“ auf humorvolle wie nachdenkliche Weise nähern. Annette Claar-Kreh, im Dekanat Vorderer Odenwald zuständig für das Referat Gesellschaftliche Verantwortung und  Projektleiterin zu den Gründen für diese Veranstaltungsreihe: „Wir Menschen verdrängen ja gerne den Gedanken an Tod und Sterben. Viele Menschen fühlen sich zudem alleine gelassen, ist doch auch jedes Sterben anders. Mit dieser Veranstaltungsreihe möchten wir versuchen Antworten zu geben und miteinander ins Gespräch zu kommen.“

herrmann-winter hp 1Neue Pfarrerin für Ökumene angestellt

Wenn Annette Herrmann-Winter erzählt was sie alles so macht, dann kann man sich schon fragen: wie viele Leben hat die evangelische Pfarrerin eigentlich? Und wann findet sie Zeit für ihre Hobbys? Die  gebürtige Offenbacherin ist nämlich Leiterin der Notfallseelsorge im Odenwald, freiberuflich als Coach und Supervisorin tätig und seit dem ersten März auch mit einer halben Stelle für das Referat Ökumene im Evangelischen Dekanat Vorderer Odenwald angestellt. Ihre Hobbys bringt die 50-jährige trotzdem irgendwie unter: Yoga, Joggen und Chayu-In-Do, eine asiatische Kampfsportart. Zusätzlich engagiert sie sich ehrenamtlich in einem Tierschutzverein und im Vorstand einer ethisch orientierten Bank. Ganz schön viel, was die zierliche Frau da alles schultert. Nun also auch die Dauerbaustelle Ökumene. Denn um das Verhältnis zwischen Katholiken und Protestanten ist seit Jahren nicht alles zum Besten bestellt. Ihr ökumenisches Engagement indes begann schon recht früh.

synode 2011 reichelsheim hp2Neue Ökumenepfarrerin eingeführt, Debatte ums Geld und Glockengeläut für Japan

Mit einem feierlichen Gottesdienst mit afrikanischen Klängen von der Band Bingoma wurde Pfarrerin Annette Herrmann-Winter als neue Beauftragte für Ökumene im Dekanat eingeführt. Die Amtseinführung nahm Dekan Joachim Meyer in der Michaelskirche in Reichelsheim vor. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Gesangsensemble der Kirchengemeinde unter Leitung von Andrea Dippon-Meyer. In ihrer Predigt nahm Frau Herrmann-Winter bezug auf eine Stelle im Matthäus-Evangelium, die als "goldene Regel" bekannt geworden ist: Alles nun, dass ihr wollt, dass euch die Leute tun, tut es ihnen ebenso. In der vollbesetzen Michaelskirche rief sie zu einer Kultur des achtsamen Umgangs mit anderen Glaubenstraditionen auf und einem genauen Zuhören. Der sich anschließende Empfang fand dann im Gemeindehaus statt, wo sich auch das regionale Kirchenparlament zu Entscheidungen und Beratungen traf.

hospiztag darmstadt hp3Margot Käßmann spricht auf dem Hessischen Palliativtag

Sie war der Publikumsmagnet auf dem 5. Hessischen Palliativtag in Darmstadt. Die bekannte und populäre Theologin Margot Käßmann sprach in ihrem Vortrag ("Mit dem Mut zur Endlichkeit das Leben begehen") im Kongresszentrum Darmstadtium vor rund 800 Besuchern über Palliativmedizin, Sterbehilfe und die Hospizarbeit. „Wir müssen über das Sterben sprechen, um es aus der Tabuzone zu holen”, sagte die ehemalige Landesbischöfin. In ihrem Vortrag  plädierte sie für eine Sterbebegleitung in Würde. „Wir dürfen Menschen nicht den Tod nahe legen, nur weil wir mit ihrem Leiden nicht zurechtkommen.” Die Theologin erhielt für ihre Rede viel Applaus. Im Mittelpunkt des  Symposiums aber standen die Ehrenamtlichen aus diversen Hospizgruppen aus Darmstadt und den Odenwald. Sie stehen Tag für Tag bereit um Betroffene und Angehörige zu begleiten und zu entlasten. Eine Sterbebegleitung kann eine Woche, einen Monat, ein halbes Jahr und länger dauern. Das weiß auch Pfarrer Walter Ullrich. Er ist Vorsitzender des Evangelischen Hospizvereins. Der Verein begleitet jährlich etwa 150 bis 160 schwerstkranke Menschen bis zum Schluss. Der Bedarf an Ehrenamtlichen ist hoch. „Meist sind es Frauen, die sich engagieren“, sagte Ullrich. „Ich habe nicht herausgekriegt, warum Männer das nicht machen.“ Die Vermutung von Margot Käßmann: „Vielleicht haben sie weniger Angst vor der Verletzlichkeit als Männer.“

dieburg sonntagsaktion hp1Großes Medieninteresse an Aktion in Dieburg von Kirche und Gewerkschaften

Am "Tag der Sonne" schien, wie bestellt, die Sonne. Freudig konnte daher ein kaiserlicher Ausrufer in der Narrenhochburg Dieburg verkünden: "Alle Stadtbewohner, alle Richter, alle Gewerbetreibenden sollen am verehrungswürdigen Tag der Sonne ruhen.“ Am dritten März 321 nämlich macht der römische Kaiser Konstantin den Sonntag zum staatlichen Feiertag. Das markiert den Beginn des Sonntagsschutzes. Um ihn zu erhalten, demonstrierten am Aktionstag rund 80 Menschen in Dieburg. Sie zogen als römische Kohorte mit Trommelwirbel durch die Stadt. Denn der letzte Tag der Woche ist in vielen Arbeitsbereichen längst nicht mehr heilig: Mehr als 26 Prozent der Beschäftigten arbeiten auch sonntags regelmäßig. Noch in diesem Jahr soll im Landtag über die Regelung gesprochen werden, ob es bei den bisher erlaubten vier verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr bleibt oder der Sonntagsschutz ganz aufgehoben wird. 2009 gründete sich, um der steigenden Tendenz der Sonntagsarbeit entgegenzuwirken, die „Allianz für den freien Sonntag“, bestehend aus den evangelischen Dekanaten der Propstei Starkenburg, den katholischen Dekanaten an der Bergstraße, der DGB-Südhessen und Verdi Südhessen sowie dem Olympische Club Starkenburg. „Es kann nicht sein, dass Beschäftigte im Einzelhandel ihren freien Tag hergeben müssen, damit andere durch die Geschäfte flanieren können“ lautet die Botschaft.

wgt logoGottesdienste zum Weltgebetstag | Liturgie aus Chile

Die Liturgie für die Gottesdienste zum diesjährigen Weltgebetstag am Freitag den 3. März, kommt aus Chile. Das südamerikanische Land zählt wegen seiner Ausdehnung und geografischen Lage zu den ungewöhnlichsten Ländern der Erde. Die weltberühmte Schriftstellerin Isabel Allende (Das Geisterhaus) beschreibt ihr Heimatland in dem Buch „Mein erfundenes Land“ so: „Dieses Land mit seiner dramatischen Topographie und seinen vielen Wetterzonen, das gespickt ist mit bizarren Barrieren und geschüttelt wird vom Seufzen vieler hundert Vulkane – ein geologisches Wunder zwischen den Höhen der Gebirgskette und den Tiefen des Meeres –, wird vom Scheitel bis zur Sohle zusammengehalten von seinen Bewohnern, die sich trotzig als Nation fühlen.“ In Chile ist Brot das wichtigste Nahrungsmittel. Es darf bei keiner Mahlzeit fehlen und Brot-Teilen ist Ausdruck von Gastfreundschaft.

Erlös aus Spendenaktion bringt 700 Euro

spendeseelsorgeAuf Einladung des Arbeitskreises Klein-Umstadt hielt der Pfarrer und Notfallseelsorger Winfired Steinhaus einen Vortrag zum Thema: "Notfallseelsorge". Doch der eigentliche Anlass war eine Spendenübergabe durch die Pfarrerin Michaela Meingast und die Ortsvorsteherin Erna Macht, die dem Notfallseelsorger Steinhaus und seinem katholischen Kollegen Dekan Weilbächer einen Scheck in Höhe von 700 Euro für diese wichtige Arbeit überreichen konnten. Dankbar nahmen Weilbächer und Steinhaus den Scheck entgegen. Steinhaus skizzierte in seinem Vortrag die Historie der Notfall- und Polizeiseelorge, die beide eng miteinander verzahnt seien. Vor über zehn Jahren habe die seelsorgerliche Arbeit im Landkreis begonnen. Schnell habe sich ein Netzwerk aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern gebildet. Doch ohne die "Ehrenamtlichen, wäre diese Arbeit nicht zu leisten", so Steinhaus. Als Wunsch für dier Zukunft äußerte Steinhaus das Ziel, dass die Notfallseelsorge in das Hessische Katastrophenschutz-Gesetz aufgenommen würden. Mit zum Teil erschütternden Bildern aus dem Alltag von Notfallseelsorgern führte Steinhaus die Anwesenden direkt in die Thematik hinein. Kraft für die belastende Arbeit hole er sich aus dem Glauben und bei seinen Spaziergängen mit seinem Hund. Wichtig seien auch die nachbereitungen und Gespräche mit Kollegen, denn "natürlich sei ein Notfallseelsorger kein Übermensch."

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Über 250 Besucher stürmen das "Darmstädter Schloß"

Einen wahren Besucherandrang erlebte das Dekanatszentrum des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald. Über 250 Besucher kamen am Freitagnachmittag zur festlichen Eröff-nung durch die Pröpstin von Starkenburg Karin Held. In ihrer Kurzandacht, die im großen Sitzungsraum unter dem Dach stattfand, rief sie die Mitarbeitenden des Dekanatszentrums auf ein „Segen zu sein“. „Sie sind eine Basisstation für die Kirchengemeinden in der Region, sie sind zum unterstützen da und dazu möge ihnen Gott seinen Segen geben.“ Im Anschluss an ihre Predigt verteilte sie Karten an die Anwesenden, auf denen biblische Verse mit unter-schiedlichen Segenssprüchen standen. Bürgermeister Joachim Ruppert sprach in seinem Grußwort seinen großen Dank dafür aus, dass sich die Leitung für Groß-Umstadt als Sitz für das neue Dekanatszentrum entschieden hätte. „Das Darmstädter Schloß ist schön geworden, und wir als Stadt sind stolz darauf, sie hier zu haben.“

Thema: Was passiert mit den Kirchensteuergeldern?

Für einen Tag kam ein dreiköpfiges Kamerateam des Hessischen Rundfunks in die Kirchengemeinde Groß-Umstadt um diakonische und soziale Einrichtungen zu filmen. Hintergrund des Besuches: Die Kirchenredaktion "Horizonte", die immer samstags ab 16.30 Uhr im Hessenfernsehen läuft, beschäftigt sich in einer der nächsten Ausgaben mit dem Thema: Kirchensteuern. Meinhard Schmidt- Degenhard, der bekannte TV-Redakteur, schickte dazu seine "Jungs" los, die sich über die Arbeit in der hiesigen Kirchengemeinde, der Diakoniestation Groß-Umstadt und dem ökumenischen Hospizverein Groß-Umstadt zu informieren und entsprechende Interviews zu führen. Begleitet wurde das TV-Team vom Pressesprecher der EKHN Stefan Krebs und vom ortsansässigen Pfarrer Arno Kreh. Kreh war selbst einmal Bänker und sitzt im Vorstand der Diakoniestation, und ist mit der Thematik gut vertraut. Das Thema selbst ist derzeit von großer Brisanz für die Kirchen, denn nicht nur gehen durch rückläufige Mitgliederzahlen die Einnahmen zurück , auch die die weltweite Finanzkrise trägt zu einem drastischen Rückgang der Kirchensteuern bei.

 

1. Januar 2010: Das Dekanat Vorderer Odenwald wünscht ein gesegnetes neues Jahr!

dekanatsschlossDas neu gegründete Dekanat "Vorderer Odenwald" erblüht mitten im Winter - so sieht es zumindest auf dem obigen Bild aus, welches das neue Dekanatszentrum ("Darmstädter Schloß in Groß-Umstadt) zeigt. Am 1. Januar feiert das neue Dekanat quasi seine Geburt. Der Einzug in das neue Gebäude, in dem immer noch gewerkelt und renoviert wird, fand passenderweise in den Tagen vor Weihnachten statt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der einstigen Evangelischen Dekanate Reinheim und Groß-Umstadt richten sich noch ihre Büroräume ein. Vieles ist Stückwerk, wie so vieles im Leben und so auch hier am neuen Arbeitsplatz. Gleichwohl wird weitergearbeitet, denn das neue Dekanat plant für die ersten Monate des neuen Jahres einige Veranstaltungen, die die Vereinigung feierlich begleiten sollen. So wird das Darmstädter Schloß seine Pforten für die Öffentlichkeit öffnen am Freitag, den 22. Januar von 15 - 18 Uhr ("Einweihung des neuen Dekanatszentrums".)

Synode des Dekanats wählt neues leitendes Gremium

Pünktlich zum kalendarischen Frühlingsbeginn tagte die Synode des erst jüngst vereinigten Dekanats Vorderer Odenwald. Und während es draußen regnete und stürmte, ging es in der Stadthalle von Groß-Umstadt, wo 84 von 107 Synodalen zusammen kamen, ruhig und trocken zur Sache. Die Synode hatte zuvor mit einem Gottesdienst in der Stadtkirche Groß-Umstadt begonnen. In ihrer Predigt ermutigte die Pröpstin von Starkenburg Karin Held die Delegierten im Vertrauen auf Gott Verantwortung für die neue Synodenperiode zu übernehmen. „Verantwortung ist freilich keine leichte Sache. Es braucht dazu Urteilsfähigkeit, Mut, Entscheidungskraft und vitale Energie.“ Und diese Energie brauchten die Synodalen für einen mehrstündigen Wahlmarathon. Denn es galt sowohl einen neuen Dekanatssynodalvorstand (DSV), einen neuen Präses sowie zwei Stellvertreter für den Dekan zu wählen. Gleich zu Beginn stimmte die Synode einem Antrag des DSV zu, das leitende Gremium um zwei Personen zu erweitern, nämlich von neun auf elf Personen. Diesem Antrag stimmte die Synode einstimmig zu. Bevor das Kirchenparlament dann zur Tat schritt, sagte Präses Volker Ehrmann den Anwesenden, das es einer  „guten und 

Benefizkonzert für Kinderkrebshilfe in Klein-Umstädter Kirche

Versprochen war ein musikalisch hochwertiger und kurzweiliger Nachmittag. Und genau dies erwartete die rund 200 Besucher und Besucherinnen des Benefizkonzerts des Posaunenchors Klein-Umstadt mit Dorndiel in der Wehrkirche. Mal swingig, mal festlich, mal klassisch, mal modern, aber immer auf hohem Niveau spannte sich der Bogen von Johann Sebastian Bach bis zu Andrew Lloyd Webber. Imposant begannen die Musiker und Musikerinnen unter der Leitung ihres Dirigenten Michael Bomsdorf mit dem Stück „Majesty“ von Hayford, dem der klassiche Gospel „Oh happy Day“ folgte. Danach brillierte Helen Linxweiler in der gefühlvoll vorgetragenen  Ballade der Maria Magdalena aus „Jesus Christ Superstar“. Da nach Aussage des Dirigenten des Posaunenchors, Michael Bomsdorf, „in jedes Posaunenhorkonzert ein Werk von Johann Sebastioan Bach“ gehört, kamen auch die Liebhaber der klassischen Kirchenmusik voll auf ihre Kosten. Beim „Kanon“ von Pachelbel  kam auch die neueste Errungengschaft des Posaunenchor, eine neue Tuba, für die im vergangenen Jahr um Spenden und Zuschüsse gebeten wurde und die von Michael Ryll gespielt wird, so richtig zu Gehör.

Günther Lust ist neuer Leiter der Diakoniestation Groß-Bieberau

In seiner Freizeit legt er andere auf die Matte, in seinem Beruf hilft er, dass pflegebedürftige Menschen gut gebettet werden. Günther Lust (44) ist Träger des schwarzen Gürtels in der koreanischen Bewegungskunst Shinson Hapkido und leitet eine Schule (Dojang) in Erbach. Seit dem ersten Februar ist er beruflich Pflegedienstleiter der Diakoniestation Groß-Bieberau. Die Stelle war durch den Weggang von Hedda Aloe im letzten Jahr frei geworden. Lust ist examinierter Krankenpfleger und hat eine Zusatzqualifikation zum Leiten einer Sozialstationen erworben. Der gebürtige Erbacher hat selbst 16 Jahre in einer mobilen Pflege gearbeitet und bringt von daher viel Erfahrung aus dem Pflegealltag mit. Seit dem Jahr 2003 hat er für drei Jahre die Bereichsleitung im evangelisch-lutherischen Haus Cordula in Kordeelshütte  übernommen. Von 2000-2003 hatte er zusätzlich Leitungsaufgaben in der Senioren Wohnanlage in Beerfelden. In seiner neuen Verantwortung als Pflegedienstleiter will er vor allem den Bereich der Tagespflege stärker ausbauen. Diese soll der Entlastung von pflegenden Angehörigen dienen, damit diese auch einmal Zeit für sich haben. Die Diakoniestation würde somit die Versorgung der Kranken übernehmen. Da aber dafür im Moment noch keine räumlichen Kapazitäten in der Hofreite zur Verfügung stehen, wo die Diakoniestation ihren Sitz hat, ist dieses Projekt noch Zukunftsmusik.

Dekan Joachim Meyer ermutigt zu einer stärkeren konzeptionellen Vernetzung der Arbeit mit Kindern

Bei der Veranstaltung im Zentrum Bildung der EKHN am 20. Februar ging es um die Zusammenarbeit von Kirchengemeinden und Kindertagesstätten. Die Kirchengemeinden dürften ihre Schatztruhe nicht aus den Augen verlieren und sollten die Ressourcen der Kindertagsstätten mehr nutzen, sagte Meyer. „Für Kirchengemeinden ist das konzeptionelle Vorgehen unüblich“, weiß Joachim Meyer aus Erfahrung. Er ist Dekan im „Vorderen Odenwald“ und als Gemeindeberater in der EKHN unterwegs. In seinem Vortrag „Mit Kindern Gemeinde leben“ machte er Mut zur Konzeption. Eine die sich der gesamten Arbeit mit Kindern widmet und dabei die unterschiedlichen Angebote der Gemeinde im Blick hat. Wenn jetzt über die Aufnahme von jüngeren oder auch älteren Kindern in den Kindertagesstätten nachgedacht werde, sei das ein geeigneter Anlass einmal genauer hinzusehen. „Sich gegenseitig in den Blick nehmen und den Veränderungen gemeinsam stellen macht Sinn“, betonte er. Fragend könne man sich der Konzeption nähern. Was gibt es in der Kindertagesstätte, was gibt es in der Kirchengemeinde an Räumen, Personen und Angeboten? Was ist uns wichtig? Wo wollen wir Schwerpunkte setzen?

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